Füsse hoch! – Und dann?

Die Welt befindet sich im Ausnahmezustand. Als ich dieses Bild für meinen nächsten Post ausgesucht hatte, sollte es eher ums Thema entspannen und ausruhen gehen. Unterdessen hat es eine andere Bedeutung erhalten.

Die Welt steht Kopf. Einige Länder haben bereits Ausgangsperren ausgesprochen, andere werden einfach aufgefordert zu Hause zu bleiben und Abstand zu wahren. Aber es gibt immer noch so viele Menschen, die es einfach nicht verstehen. Es geht nicht um uns als Individuum, es geht um uns alle. Man kann nicht nur angesteckt werden sondern man kann auch Träger des Virus sein. Ich will aber gar nicht zu intensiv auf diese Thematik eingehen, wir werden ja schon überflutet mit solchen Nachrichten.

Aber was mich wundert ist, wieso so viele Menschen Angst vor einer „Auszeit“ und Abschottung haben. Zu Hause können immer noch Gespräche geführt werden, es kann gekocht werden, es können Gesellschaftsspiele gespielt werden und die Liebe zueinander wird euch nicht genommen. Ihr werdet gezwungen euch Zeit zu nehmen und Dinge zu tun, die ihr sonst immer auf die lange Bank schiebt. Wieso wehrt man sich dagegen, wenn man so Leben retten kann?

Ich habe mir vorgenommen, die Zeit zu Hause zu geniessen, so weit das in dieser Situation geht. Dieses Wochenende werden wir die Wohnung reinigen, vielleicht Fenster putzen und die Terrasse etwas auf Vordermann bringen. Abends werden wir zusammen kochen und vielleicht noch Spiele spielen oder einfach mal in Ruhe ein Buch lesen. Wir verbringen auch im „normalen Alltag“ immer wieder Abende, an denen wir einfach noch am Esstisch sitzen und über unseren Tag oder Gott und die Welt sprechen und uns austauschen über Dinge, die uns bewegen. Für uns wird es sich nicht gross anders anfühlen, ausser das wir unsere Freunde und Familien nicht einfach spontan treffen können.
Am Montag gehe ich dann wieder ins Büro. Bei uns wurde alles eingerichteh, dass wir im Home Office arbeiten können, dennoch müssen wir in unserem Job auch vor Ort sein. Nach der Arbeit geht’s natürlich direkt nach Hause. Alle Freizeitaktivitäten wurden abgesagt. Unsere Welt wird entschläunigt und wir sollten uns genau jetzt auf die wichtigen Dinge im Leben besinnen.

Jedoch einfach nur Füsse hoch! Fällt mir immer etwas schwer. Ich gammle zwar gerne rum und schaue auch gerne TV, aber ich muss auch immer etwas erledigt haben, dass ich so richtig entspannt chillen kann. Was ich nicht sein lassen kann, ist zum Beispiel die Wohnung zu saugen. Wenn ich sehe, dass der Boden staubig ist MUSS ICH SAUGEN. Aber auch ich habe gelernt, dass ich mir, zum Wohl meiner Gesundheit und meines Körpers, mehr Ruhe und Entspannung gönnen muss. Stress ist leider ein grosser Auslöser von vielen Beschwerden.

Nur weil wir aktuell zu Hause bleiben müssen, heisst es nicht automatisch das wir uns auch langweilen müssen. Wir können in unserem Zuhause alles tun, was wir sonst auch tun. Versucht das beste daraus zu machen und nehmt euch Zeit für euch. Versucht mal zu meditieren oder nehmt das Buch aus dem Regal, welches ihr nie lesen konntet weil die Zeit fehlte oder macht Fotobücher von euren Ferien. Ich weiss, dass es sehr schwer ist das alles so locker zu sehen, wenn man zur Zeit vielleicht nicht weiss wie es weiter geht, ob man noch genug Geld hat oder überhaupt noch einen Job hat. Aber was ich gelernt habe in meinem Leben ist, dass wer vertrauen hat und seinen Glauben nie verliert, der wird beschenkt.

Ich wünsche euch allen viel Gesundheit und Liebe.
Haltet zusammen und seid für einander da.

xoxo, Solvejg

Photo by Freshh Connection on Unsplash

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