Was mir geholfen hat

Etwas was ich gerne von jemandem gewusst hätte, ist was ihr geholfen hat über den Verlust hinweg zukommen, den viele als „nichts“ abtun. Das Gefühl der Trauer ist nun mal da und man fühlt sich elend und alles was man möchte ist eine kleine Linderung des Schmerzes.

Da ich aber zu diesem Zeitpunkt niemenden zu kennen glaubte, dem es genau so erging, musste ich mich selber auf die Suche nach etwas machen, was mir hilft mich besser zu fühlen und über meinen Verlust hinweg zu kommen.
Wie ich ja schon öfter erwähnte glaube ich an etwas Höheres, was es genau ist, sollte jeder für dich selbst heraus finden. Ich jedoch wollte überhaupt wieder daran glauben können, an was ich vorher so sehr glaubte und zwar das alles seine Richtigkeit hat und alles zur richtigen Zeit in unser Leben tritt.

Als Erstes machte ich Socialmedia-Detox. Es wurde mir alles zu viel. Ich folgte so vielen Happy Mami Blogs & diversen Baby Seiten, dass ich mich kaum getraute meine Apps zu öffnen und dann wieder überrollt zu werden. Nach und nach habe ich dann wieder angefangen langsam meine Fühler auszustrecken.

Mir fiel dann eines Nachts ein Buch ein, welches ich schon vor längerer Zeit mal gelesen hatte und nur noch wage wusste, dass dort etwas von verstorbenen Kinderseelen drin stand. Also suchte ich morgens verzweifelt nach meinem Buch, was sich als etwas schwierig herausstellte, da ich es ausgeliehen hatte und erst wieder zurück fordern musste. Dieses Buch ist Balsam für die Seele finde ich.
In „Kinder in der Geistigen Welt“ (ISBN 978-3-453-70336-0) berichtet Pascal Voggenhuber von Begegnungen mit Kinderseelen und was sie ihren Eltern mitteilen. Die Message „. . . seid stark und lebt euer Leben, bis wir uns wiedersehen“ hat mich etwas beruhigt und gestärkt in dieser Situation. Ich muss ehrlich sagen, dass ich von diesem Autor schon viel gehört hatte, aber irgendwie nie ein Buch von ihm lesen wollte. Doch dieses Buch ist bezaubernd, wenn man dieses Schicksal durchlebt oder einfach auch mehr darüber lernen möchte.

„Die Hütte“ oder auf englisch „The Shack“ ist ein Buch (ISBN 978-3-548-28403-3), welches 2017 auch als Film herausgekommen ist und sehr berührend finde. Der Film ist sehr schön umgesetzt und kann gut mit dem Buch mithalten. Es handelt von einem Mann, dessen Frau sehr gläubig ist und immer zur Kirche geht. Sie haben 3 gemeinsame Kinder, vo denen das jüngste Mädchen gestorben ist. Besser gesagt ist sie verschwunden. Der Mann hat seinen Glauben verloren und ist in der grossen Dunkelheit gefangen. Dann ereignet sich etwas in seinem Leben, wo ihm gezeigt wird was Vertrauen ist und wie man nach einem solchen Schicksalsschlag sein Leben weiterleben kann.

Vielleicht sagt dir der Name Joyce Meyer etwas. Sie ist eine bekannte US-Predigerin, welche Gottesdienste vor tausenden von Menschen abhält. Ihre Sendungen sieht man immer wieder mal im TV oder auch auf Youtube gibt es viele Videos. Es kann manchmal schon fast zu Bibel-lastig werden, jedoch erzählt sie so erfrischend aus ihrem normalen Leben mit ihrem Mann und ihren Kindern, dass man sich sehr gut mit ihr identifizieren kann. Da ich ja wieder zu meinem Vertrauen zurück finden wollte und wieder diese innere Sicherheit zurück wollte googelte ich etwas nach Büchern über Vertrauen und stiess auf ein Buch von ihr: „Trotz allem Gott vertrauen – Wie Zweifel und Sorgen dein Leben nicht erschüttern müssen“ (ISBN 978-3-945678-19-0). Ach ja? Müssen sie nicht? Mein Interesse war geweckt und ich bestellte das Buch. Um ehrlich zu sein muss ich sagen, dass ich nicht zu viel aufs Mal in dem Buch lesen konnte. Ich musste das Gelesene immer wieder mal Sacken lassen und arbeitete mich langsam durch das Buch. Nicht mit allem bin ich einverstanden aber mit vielem konnte ich etwas anfangen und kam etwas zu meiner inneren Ruhe zurück.

Und nun noch etwas, was nicht mit Gott, Glauben oder Vertrauen zu tun hat. Etwas komplett „normales“. Ich hatte schon länger ein Buch im Regal liegen, welches ich dann im Winter lesen wollte. Der Titel „Winterglück“ passte einfach nicht vorher 😉 Irgendwann war ich also an dem Punkt, dass ich wieder mal etwas anderes „normales“ lesen wollte, um einfach für einen Moment dem Alltag zu entfliehen und mein Kopf mit anderen Gedanken zu füllen. Und so wie der „Zufall“ es wollte handelt es um drei Menschen, die jemanden in Ihrem Leben verloren hatten. Dies war nicht auf dem Buchrücken zu erkennen, also war es für mich schon überraschend, dass es wieder um dieses Thema ging. Dieses Buch von Debbie Macomber erzählt von drei berührenden Geschichten, die einem Hoffnung geben nach vorne zu blicken. „Glück ist Hoffnung, die sich endlich erfüllt!“ (ISBN 978-3-7341-0249-3)

Auch mein Video auf Youtube, von welchem ich in meinem Post „Fehlgeburt“ berichtet habe, hat mir geholfen einen Schritt weiterzugehen. Endlich die Last nicht mehr nur in mir zu tragen. Allgemein darüber zu sprechen mit Freunden oder Menschen, die das selbe erlebt haben, half mir sehr.

Was mir geholfen hat, muss nicht zwingend auch für dich stimmen. Wenn du aber in der gleichen Situation bist, kannst du dir vielleicht eine dieser Ideen rausfischen und sie hilft dir ein wenig über deinen Schmerz hinweg.

Und denk an mein Angebot, es steht noch immer, du kannst mich jeder Zeit kontaktieren, wenn du dich austauschen möchtest. Finde meine Mail Adresse unter Kontakt oder schreibe mir auf Instagram.

Fühlt euch gedrückt,
Solvejg ❤

(Werbung enthalten da Nennung von Namen und Büchern)

2 Gedanken zu „Was mir geholfen hat“

  1. Ich finde Deinen Blog sehr gut, vor allem scheint es mir, dass Deine Worte aus der Tiefe Deines Herzens kommen und sie klingen darum sehr, sehr ehrlich. Find ich gut! Mach weiter so. Sei eine Inspiration für andere.

    Gefällt 1 Person

    1. Danke dir! ♥️ Ich versueche meine Erfahrung zu beschrieben, in der Hoffnung das es anderen Hilft und sie weniger leiden müssen und sich nicht so alleine fühlen!

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